Über mich


Du bist hier, weil es Zeit ist, dir selbst wieder näher zu kommen.
Ich glaube daran, dass Weiblichkeit dort beginnt, wo wir aufhören zu funktionieren und anfangen, uns selbst zu spüren.

Ich lebe meine Frau

Meine Reise zu mir

Unser Leben ist unsere persönliche Heldenreise. Wir ziehen wohlgemut aus, straucheln, finden den Weg wieder, ziehen aus in unwegsames Gelände, werden von einem Sturm überrascht und erleben andere Abenteuer: Denn jeder einzelne Schritt auf diesem Weg bringt dich weiter.

Ich bin aus einer großen Familie mit drei Geschwistern und einem afrikanischen Vater.

Und das zu einer Zeit, in der das alles andere als normal war: Wie wir aussahen, wenn wir das Haus verließen, war wichtig: ordentlich gekleidet, gut frisiert und freundlich bleiben, auch wenn die Außenwelt dem „Ausländerkind“ anders begegnet.

Es hat mich geschult, andere Menschen vor allem wahrzunehmen, in Ruhe eine gleich-wertige Haltung zu entwickeln. Ich habe Gruppendynamik durch mein Beobachten früh verstanden und mich so positioniert, dass ich nicht das Opfer bin, stattdessen auf die Gruppe balancierend wirke.

Schon früh interessierten mich psychologische Prozesse: Wie man wird, wer man ist, und warum die Welt ist, wie sie ist.


Dazu kam das Leben selbst: Erfahrung im Umgang mit Veränderungsprozessen durch die eigene Auseinandersetzung mit den Rollen der Weiblichkeit – Tochter, Schwester, Ehefrau , Mutter -, mit mehr und stimmig immer weniger Anpassung, und durch die Auseinandersetzung mit Körperlichkeit in diesen Phasen: Wie kann ich klar kommen mit den Themen Hautfarbe, Afro statt blonder Pferdeschwanz, für’s Ballett zu groß statt zierlich, schwanger, stillend, wieder schwanger, mal dick, mal dünn, bis zu behindert im Rollstuhl sitzend statt tanzend beim Abschlussball meiner Töchter.

In tiefem Vertrauen in das Leben selbst, im Glauben an göttliche Führung durch die Ur-Sache entscheide ich mich immer wieder, hier zu sein – präsent und offen für Erfahrungen aller Art zu bleiben: Ich mute mir das Leben zu und wachse mit meinen Aufgaben.

Woher komme ich?
Nach der Schule folgte ich zunächst meinem Herzen und begann eine Tanzausbildung: aufgrund zunehmender Wahrnehmungsstörungen wegen einer damals noch nicht diagnostizierten Multiplen Sklerose brach ich nach einem Jahr ab. Stattdessen studierte ich nun Jura – und unterrichtete Jazzdance und Kindertanz, auch Ballett.
Im Referendariat heiratete ich und bekam Zwillinge.
Jetzt trat der zweite Schub der MS auf und mir wurde die Diagnose gestellt.
In den folgenden Jahren bekam ich mein drittes und viertes Kind.
Ich vertiefte meine Kenntnisse in Yoga, machte eine zertifizierte Ausbildung in Mediation und Coaching. Durch eine Ausbildung bei Klaus Wienert spezialisierte ich mich auf Systemkinesiologie, um vor allem Frauen bei den familiären und persönlichen Themen des Lebens zu unterstützen.

Dabei verbinde ich meine vielfältigen Erfahrungen als Mutter mit meinem Wissen aus Tanz und Yoga, Recht und Mediation und natürlich dem Leben selbst über die Kinesiologie und biete dadurch mit den verschiedensten Tools ein stimmiges Coaching.


Mein Umgang mit der Diagnose MS und meine daraus entwickelte Sichtweise auf das Leben fließen in meine Arbeitsweise mit ein:  Ich freue mich, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten.

Ich liebe Wissen und Erkenntnis!

Und das ist es, was die Arbeit mit Dir für mich so spannend macht. In der Tiefe möchte ich Dein Potential aufspüren und mit Dir zusammen den emotionalen, mentalen und energetischen „Keller aufräumen“: Wir forschen und klären auf allen Ebenen und in allen Dimensionen und finden Deinen freien Selbstausdruck.

Seit fast 30 Jahren lebe ich mit der Krankheit Multiple Sklerose: Dadurch wurde meine Heldenreise zu meinem persönlichen „sophianischen Medizinstudium“: Ich habe so Vieles ausprobiert und dabei unglaublich viel Wissen aus klassischer und alternativer Medizin gesammelt. Begonnen hatte es zunächst mit wenig Symptomen, bis zuletzt starke Spastiken auftraten, aufgrund derer Fortbewegung nurmehr im Rollstuhl möglich ist.


Immer wieder hab ich Schmerzen, zeigt mein Körper Symptome, mit denen man eigentlich kaum klarkommen kann.
Ich hab mich irgendwann entschieden, dass das zu mir und meinem Leben gehört. Und als solches bekommt das Thema die nötige Aufmerksamkeit, aber nicht mehr: Es ist nicht wichtiger als alles andere in meinem Leben.

Meine Antwort auf die Frage: „Wie geht es Dir?“ wird immer „Gut.“ lauten: Weil es so ist.